ÄRZTE FÜR ALLGEMEINMEDIZIN

              NATURHEILVERFAHREN

                           AKUPUNKTUR

        GEMEINSCHAFTSPRAXIS

    JÜRGEN SCHÜTZ

DR. MED. ANTJE UNGER

NATURHEILKUNDLICHE HAUSARZTPRAXIS IN 01445 RADEBEUL BEI DRESDEN  Tel 0351  83 87 072

Akupunktur

Viele Patienten sind nach einer Akupunktur über die schnelle Wirkung, nicht selten schon nach der 1. Behandlung, verblüfft. Sie empfinden die Akupunktur als wohltuend, entspannend und wirksam.

Akupunktur ist kein eindeutiger Begriff. Neben der Akupunktur der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) existieren Variationen (z. B. Japanische Akupunktur), Wieder- oder Neuentdeckungen (Mikrosystemakupunktur) und Verbindungen der Akupunktur mit anderen Medizinsystemen (z.B. Implantatakupunktur).

Akupunktur der Traditionellen Chinesischen Medizin

Akupunktur ist eine seit Jahrtausenden angewandte Heilkunst aus China. Zusammen mit der Chinesischen Kräutermedizin, der Tuina-Massage, der Ernährung und dem Qi Gong ist sie ein wichtiger Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Um eine therapeutische Wirkung zu erzielen, werden spezielle Akupunkturnadeln in definierte Körperpunkte (Akupunkturpunkte) gestochen.

In der Vorstellungswelt der Traditionellen Chinesischen Medizin besteht, vereinfacht ausgedrückt, der Mensch aus Energie. Sein wesentlichster Bestandteil ist das Qi (Lebensenergie). Gesundheit ist vorhanden, wenn alle Energien gleichmässig verteilt sind. Bei Disharmonien entstehen körperliche und/oder psychische Symptome.

In diesem Sinne kann man die Akupunkturpunkte als Schleusen bezeichnen, die den Fluß der Energie regulieren können.

Um zu wissen welche Akupunkturpunkte , meist in Kombination mit weiteren, Wirkung auf den Menschen haben, wurde ein umfassendes System von Gesetzmäßigkeiten empirisch erkannt.

Am bekanntesten ist die Theorie der 5 Wandlungsphasen, manchmal auch 5 Elemente oder Funktionskreise genannt.

Akupunktur nach schulmedizinischen Vorstellungen

Das Akupunktur therapeutische Wirkungen hat, wird auch von Schulmedizinern mittlerweile kaum noch bezweifelt. Nach westlichen Untersuchungen funktioniert die Akupunktur folgendermaßen: 

Durch einen Nadelreiz kommt es zu vermehrter Bildung und Ausschüttung körpereigener Substanzen wie Serotonin oder morphinartiger Stoffe (Endorphine). Diese Wirksubstanzen lindern den Schmerz und entspannen.

Des weiteren kommt es zur Aktivierung von Mechanismen zur Schmerzkontrolle (Aktivierung des absteigenden Hemmsystems).

Mikrosystemakupunktur

Gemeinsam ist den vielen unterschiedlichen Mikrosystemen das Vorhandensein einer Abbildung des Körpers auf einer bestimmten Körperregion.

Diese Abbildungen repräsentieren die Gesamtheit des Körpers in einem kleinen Gebiet. Behandlungen erfolgen durch das Setzen von Reizen mittels Akupunkturnadeln (Ohrakupunktur), Injektionen (Mundakupunktur nach Gleditsch) oder durch mechanische Reize (Fußreflexzonentherapie nach Marquardt).

Die Wirkung tritt meist unmittelbar bei oder nach der Therapie ein.

Implantatakupunktur

Eine neue Form der Ohrakupunktur entstand 1999. Die Implantatakupunktur unterscheidet sich von der klassischen Ohrakupunktur durch das Setzen von speziell entwickelten Implantatnadeln aus Titan oder resorbierbaren Resomer. Diese werden aseptisch in die Ohrpunkte implantiert und verbleiben dort auf Dauer oder werden nach Monaten vollständig resorbiert (Resomer). Diese Therapie wird mit gutem Erfolg beispielsweise bei Tinnitus, Morbus Parkinson und Restless-Legs-Syndrom (RLS) angewandt.